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Welche Bedeutung hat das Wort "Rebalancing" im Zusammenhang mit meiner Vermögensverwaltung?

Rebalancing bezeichnet den Prozess, bei dem die ursprünglich festgelegte Gewichtung eines Depots in regelmäßigen Abständen wiederhergestellt wird. Liegt Ihre optimale Portfolioaufteilung beispielsweise bei 50 % Aktien und 50 % Anleihen, kann sich dieses Verhältnis im Zeitverlauf durch unterschiedliche Wertentwicklungen verschieben. Steigen die Aktienkurse stark, kann der Aktienanteil etwa auf 60 % anwachsen, während der Anleiheanteil auf 40 % sinkt. Dadurch erhöht sich das Risiko Ihres Portfolios im Vergleich zu Ihrer ursprünglich definierten Struktur. Das gilt selbstverständlich auch umgekehrt.

Beim Rebalancing werden übergewichtete Positionen – in diesem Fall Aktien – teilweise verkauft und die frei werdenden Mittel in untergewichtete Anlagen wie Anleihen investiert. Auf diese Weise werden Gewinne gesichert und gleichzeitig die angestrebte Gewichtung von 50 % Aktien und 50 % Anleihen wiederhergestellt.